Akte FC Bayern München
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Verfolgt, vergessen, unterschätzt

Jedenfalls keinen, der ihn ausfüllt

Jedenfalls keinen, der ihn ausfüllt.

Jedenfalls keinen, der ihn ausfüllt. Mit seiner Frau Uschi führt er ein Steakhouse, gibt dort den Grüß-Onkel und stößt mit jedem an, der mal mit dem berühmten Bomber anstoßen möchte. Das wollen viele.

So wächst die Sucht. Nach sechs Jahren in den USA kehrt er 1985 in das Land zurück, das er 1974 zum Weltmeistertitel geschossen hat und zurück in die Stadt seiner größten Erfolge, aber selbst in München steht er vor dem persönlichen Nichts.

So gut sich Gerd Müller auf dem Platz zu Recht findet, so schlecht findet er sich nach der Karriere im richtigen Leben zurecht. Auch ihn verschlägt es Ende der 70-er Jahre in die USA. Aber nicht nach New York wie Kaiser Franz, sein langjähriger Doppelpasspartner, sondern nach Florida. Und dort beginnt die fatale Episode mit dem Alkohol, dem er schon zu Münchner Zeiten zugesprochen hat. Das Tragische an Müllers Vita ist, dass der „Bomber der Nation“ nach seinem letzten Spiel im Jahr 1979 für die Orlando Smith Brothers in Fort Lauderdale keinen richtigen Platz mehr im Leben findet.

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