Die Architekten
Die Männer, die den FC Bayern zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Uli Hoeneß — Der Architekt
Als er am 1. Mai 1979 übernahm, war der Verein klamm und weit von der heutigen Spitzenstellung entfernt.
Uli Hoeneß – Der Architekt: Als Uli Hoeneß am 1. Mai 1979 das Management des Vereins übernimmt, ist dieser ziemlich klamm und weit von der Spitzenstellung im deutschen Fußball entfernt, die er heute hat. Der Metzgersohn aus Ulm setzt in den folgenden 40 Jahren fort, was er als Spieler seit 1970 begonnen hat: Titel sammeln und Geld verdienen. Hoeneß, als Spieler Welt- und Europameister und bei allen Erfolgen der Bayern in den Siebzigern dabei, führt den Klub als Manager und ab 2009 als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender zu 24 Meisterschaften, 14 Pokalsiegen und drei Europapokalsiegen.
Seine impulsive Art, sich für die Interessen des FCB einzusetzen, bringt ihm die Bezeichnung „Abteilung Attacke” ein. Obwohl er im Juni 2014 wegen Steuerhinterziehung eine 20-monatige Haftstrafe antreten muss, wählen ihn die Mitglieder 2016 wieder zum Präsidenten. Am 15. November 2019 tritt Hoeneß von seinem Amt als Präsident zurück.
Im Vereinsmagazin 51 stellt er klar: „Wenn man beim FC Bayern meinen Rat braucht, bin ich da. Wenn sie ihn nicht brauchen, ist das ein gutes Zeichen.“
- Im Amt
- 1979–2009 (Manager), 2009–2019 (Präsident)
- Umsatzwachstum
- 12 Mio. DM → 978 Mio. EUR
- Meisterschaften
- 22 unter seiner Ägide
Franz Beckenbauer — Der Fußballkaiser
Ob als Linksaußen, Mittelfeldantreiber oder Libero — er war der Superstar von Anfang an.
In 396 Bundesligaspielen für den FC Bayern (1965–77) hat er nie auf der Bank gesessen. Kapitän ab 1970, viermal Deutschlands Fußballer des Jahres, zweimal Europas Fußballer des Jahres, als Kapitän Weltmeister (1974) und Europameister (1972). Seine Markenzeichen: Außenristpässe und Doppelpässe mit Gerd Müller.
1977 flieht er vor der Steuerfahndung und der Klatschpresse nach New York (Cosmos), gewinnt Titel beim HSV, kehrt als Vizepräsident zurück, wird Notfall-Trainer (Meister 1994), Präsident (1994–2009) und Ehrenpräsident. In seine Amtszeit fallen neun Meisterschaften und die Champions League. Auf seine vielleicht größte Tat fällt allerdings ein Schatten: Seit 2015 im Mittelpunkt internationaler Finanzermittlungen — war die WM 2006 gekauft?
Das Geheimnis um die 6,7 Millionen Euro hat auch er bis zu seinem Tod nicht aufgeklärt.
Franz Beckenbauer – Der Fußballkaiser: Die Lichtgestalt des deutschen Fußballs ist von Anfang an dabei, als der FC Bayern die Bundesliga erobert. Seine Position muss er noch finden, seine Rolle nicht. Ob als Linksaußen, als der er anfängt, als Mittelfeldantreiber, der er fünf Jahre ist, oder als Libero, als der er seine Glanzzeit erlebt und 1977 von der Münchner Bühne abtritt – er ist der Superstar der Mannschaft. Schon nach sechs Bundesligaspielen wird er A-Nationalspieler, fährt nach seiner ersten Saison zur WM und kommt als Vizeweltmeister zurück. In 396 Bundesligaspielen für den FC Bayern (1965-77) hat er nie auf der Bank gesessen. Nach dem Abgang Werner Olks 1970 übernimmt der Kaiser mit 25 Jahren die Kapitänsbinde. Viermal wird er Deutschlands Fußballer des Jahres (1966, 1968, 1974 und 1977), zweimal Europas Fußballer des Jahres (1972 und 1976), als Kapitän mit Deutschland Weltmeister (1974) und Europameister (1972). Seine Spielweise wandelt zwischen Eleganz und Arroganz, sein Markenzeichen sind Außenristpässe und Doppelpässe mit Gerd Müller, gegen die Legionen von Abwehrspieler kein Rezept finden. 1977 flieht er vor der Steuerfahndung und der Klatschpresse, die seine Eheprobleme genüsslich ausschlachtet, nach New York, wo ihm auch bei Cosmos New York der Erfolg nachläuft (Meister 1978 und 1980). Seine letzten Titel als Aktiver gewinnt er mit dem HSV (Meister 1982) nach seiner überraschenden Bundesligarückkehr. Sein Verein aber bleibt der FC Bayern, dem er nach seiner Zeit als DFB-Teamchef (Weltmeister 1990) seine ganze Aufmerksamkeit widmet. Ab Oktober 1991 Vize-Präsident, steigt er im Januar 1994 als Nachfolger von Erich Ribbeck als Trainer ein und wird prompt Meister. Dann wird er Präsident des FCB (1994-2009) und als solcher der erste, der einen Bundesligisten trainiert – im April 1996 löst er Trainerflop Otto Rehhagel ab. Meister wird er diesmal nicht, aber er holt den UEFA-Pokal. Danach zieht er sich endgültig in die Führungsetage zurück, in seine Amtszeit fallen neun Meisterschaften und der Gewinn der Champions League. Uli Hoeneß, auf und neben dem Platz über Jahrzehnte sein Weggefährte: „Überragend, was Franz erreicht hat. Er ist sehr ehrgeizig und zieht die Dinge mit großer Opferbereitschaft durch.“ . Ab 2009 Ehrenpräsident, wird es fortan ruhiger um den Kaiser, der so genannt wird, weil er sich mal neben einer Büste des österreichischen Kaisers Franz Joseph hat fotografieren lassen – und weil er auf dem Platz wie kein Zweiter im deutschen Fußball regiert hat. Auf seine vielleicht größte Tat für selbigen fällt allerdings ein Schatten, der seinen Lebensabend verdüstert. Seit 2015 steht er im Mittelpunkt internationaler Finanzermittlungen wegen Korruptionsverdachts durch Behörden Deutschlands, der Schweiz und der USA – war die WM 2006 gekauft? Das Geheimnis um die ominösen 6,7 Millionen Euro, die Beckenbauer im DFB-Auftrag besorgt hat und die falsch bilanziert werden, um was auch immer zu verschleiern, hat auch er als unmittelbar Beteiligter bis zum Dezember 2019 nicht aufgeklärt.
- Als Spieler
- 1965–77, 396 Spiele, nie auf der Bank
- Als Präsident
- 1994–2009
- Ballon d'Or
- 1972, 1976
Wilhelm Neudecker — Der Präsident
Unter seiner Präsidentschaft entwickelt sich der Verein von der Nummer zwei in München zum Weltverein.
Wilhelm Neudecker – Der Präsident: Wilhelm Neudecker ist von 1962 bis 1979 Präsident des FC Bayern München. Er stirbt am 24.12.1993. Unter seiner Präsidentschaft entwickelt sich der Verein von der Nummer zwei in München zum Weltverein mit je vier Europapokalsiegen und deutschen Meistertiteln. Der millionenschwere Bauunternehmer, der sich seinen Senatorentitel für 150.000 DM gekauft hat, professionalisiert nach seinem Amtsantritt den damals zweitklassigen Regionalligisten und verpflichtet 1963 mit Zlatko Čajkovski einen Meistertrainer.
Robert Schwan wird zudem der erste Manager eines deutschen Fußballvereins. Neudecker führt den Verein nach Gutsherrnart und hat auch im DFB-Ligaausschuss als Vorsitzender eine mächtige Stimme. Im März 1979 wird Neudecker das erste Opfer einer Spielermeuterei gegen einen Präsidenten.
Neuere Enthüllungen bringen seine Amtszeit mit mehr oder weniger illegalen Steuertricksereien in Verbindung.
- Präsident
- 1962–1979
- Europapokale
- 4 unter seiner Präsidentschaft
Jupp Heynckes — Der späte Triumphator
2009 gilt er als nicht mehr vermittelbar — dann liefert er das perfekte Triple 2013.
Jupp Heynckes – Der späte Triumphator: Jupp Heynckes gilt im Jahr 2009 eigentlich als nicht mehr vermittelbar – als Trainer in der Bundesliga. Zu schlecht sind seine letzten Ergebnisse bei Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Heynckes gilt als „yesterday man“, als Mann des Kohlenstoffzeitalters, der in die neue Zeit mit Social Media Accounts und Smartphones nicht passt.
Als Uli Hoeneß im April 2009 die Nase voll hat von Jürgen Klinsmann erinnert er sich an Jupp Heynckes, der seit seinem Ausscheiden bei Borussia Mönchengladbach im Jahr 2007 arbeitslos ist. Vom 27. April 2009 bis zum Saisonende der Saison 2008/09 trainiert Heynckes den FC Bayern und macht es gut. Der Verein erreicht Platz zwei und damit die direkte Champions-League-Qualifikation.
Etwas später erinnert sich Rudi Völler, Manager bei Bayer Leverkusen, an Heynckes und verpflichtet ihn als Trainer für die Saison 2009/10. Heynckes macht es wieder gut und bleibt bis 2011. Sein Erfolg ist die Eintrittskarte für eine dritte Station beim FC Bayern. Von 2011 bis 2013 trainiert Heynckes den FCB und schafft erst das Vize-Triple (2012), dann das richtige Triple. Als Carlo Ancelotti beim FCB im Oktober 2017 gehen muss, springt „Jopi“ Heynckes aus Freundschaft und Verbundenheit zu Uli Hoeneß wieder ein.
Er wird Deutscher Meister, ein zweites Triple schafft er in der Saison 2017/18 nicht. Aber nie ist mehr Liebe zwischen einer Bundesligamannschaft und ihrem Trainer.
- Bayern-Stationen
- 1987/88, 1991/92, 2009, 2011–13, 2017/18
- Triple
- 2012/13
- Rekord
- 91 Punkte (Bundesligarekord)
Uli Hoeneß – Der Architekt
Uli Hoeneß – Der Architekt: Als Uli Hoeneß am 1. Mai 1979 das Management des Vereins übernimmt, ist dieser ziemlich klamm und weit von der Spitzenstellung im deutschen Fußball entfernt, die er heute hat.
Als Uli Hoeneß am 1. Mai 1979 das Management des Vereins übernimmt, ist dieser ziemlich klamm und weit von der Spitzenstellung im deutschen Fußball entfernt, die er heute hat. Der Metzgersohn aus Ulm setzt in den folgenden 40 Jahren fort, was er als Spieler seit 1970 begonnen hat: Titel sammeln und Geld verdienen. Hoeneß, als Spieler Welt- und Europameister und bei allen Erfolgen der Bayern in den Siebzigern dabei, führt den Klub als Manager und ab 2009 als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender zu 24 Meisterschaften, 14 Pokalsiegen und drei Europapokalsiegen.
Seine impulsive Art, sich für die Interessen des FCB einzusetzen, bringt ihm die Bezeichnung „Abteilung Attacke” ein. Obwohl er im Juni 2014 wegen Steuerhinterziehung eine 20-monatige Haftstrafe antreten muss, wählen ihn die Mitglieder 2016 wieder zum Präsidenten. Am 15. November 2019 tritt Hoeneß von seinem Amt als Präsident zurück.
Im Vereinsmagazin 51 stellt er klar: „Wenn man beim FC Bayern meinen Rat braucht, bin ich da. Wenn sie ihn nicht brauchen, ist das ein gutes Zeichen.“
FCB im Liga-Vergleich
Vereinslegenden
Spieler und Trainer, die unvergessliche Spuren hinterlassen haben.
Arjen Robben — Der fliegende Holländer
Er hatte eigentlich keine Lust auf München — und schoss dann das wichtigste Tor der modernen Vereinsgeschichte.
Arjen Robben – Der „fliegende“ Holländer: Als Arjen Robben im Jahr 2009 beim FC Bayern anheuert, hat er eigentlich keine Lust auf die Münchener. Bei Real Madrid hat er eine gute Saison (2008/09) gespielt, doch das reicht nicht. Zur Saison 2009/10 kommt bei Real Madrid mit Florentino Pérez ein neuer Präsident ins Amt.
Dieser verpflichtet den Chilenen Manuel Pellegrini als neuen Trainer und holt mit Cristiano Ronaldo und Kaká neue Spieler. Der Bessere ist der Feind des Guten. Der 25-jährige Robben wird überzählig.
Widerwillig lässt er sich dazu bewegen, den Verein zu verlassen. Manchmal muss man zu seinem Glück gezwungen werden. 201 Bundesligaspiele bestreitet der Niederländer mit dem starken linken Fuß für den FCB, in denen er 99-mal trifft.
Sein wichtigstes Tor erzielt er auf internationaler Bühne – am 25. Mai 2013 erzielt er das entscheidende 2:1 zum Champions-League Sieg gegen Dortmund.
- Bundesliga
- 201 Spiele, 99 Tore
- Entscheidendes Tor
- CL-Finale 2013, 89. Minute
Konrad Heidkamp — Der Spielführer
Kapitän der Mannschaft, die 1932 die erste deutsche Meisterschaft für den FC Bayern gewinnt.
Konrad „Conny“ Heidkamp – Der Spielführer: Konrad Heidkamp ist Spielführer der Mannschaft des FC Bayern München, die 1932 die erste deutsche Meisterschaft für den Klub gewinnt. Zwischen 1927 und 1930 macht er neun Länderspiele für die A-Nationalmannschaft und nimmt an Olympia 1928 in Amsterdam teil. Der in Düsseldorf geborene „Grenadier vom Rhein“ organisiert wahlweise die Defensive oder das Mittelfeld des FC Bayern.
Das Fachmagazin „Fußball“ benennt ihn zusammen mit seinen Mitspielern Sigmund Haringer und Ludwig Goldbrunner als beste Bayernspieler der Saison 1931/32. Noch 1944 steht er mit 39 Jahren auf dem Platz und ist Teil der Mannschaft, die Südbayerischer Meister wird. Heidkamp, der auch als Spielertrainer agiert, hat starken Anteil daran, dass der Verein im Krieg den Spielbetrieb aufrechterhält und nicht auseinanderfällt.
Franz Bulle Roth — Der mit den wichtigen Toren
Ohne Roth hätte der FC Bayern einige internationale Titel weniger.
Franz „Bulle" Roth – Der mit den wichtigen Toren: Ohne Franz Roth hätte der FC Bayern einige internationale Titel weniger. Roth kommt zur Saison 1966/67 zum FC Bayern. Er spielt im defensiven Mittelfeld und ist dort eher für die rustikale Seite des Bayern-Spiels verantwortlich.
Roth gelingt in drei Europapokalendspielen das 1:0 für den FC Bayern. Zweimal sind seine Tore spielentscheidend: Beim Sieg gegen die Glasgow Rangers im Jahr 1967 (Europacup der Pokalsieger) und beim Triumph über den AS St. Etienne (Europacup der Landesmeister im Jahr 1976).
Sein 1:0 gegen Leeds United (1975) stellt die Weichen zum Sieg. Insgesamt schießt Roth elf Tore in 65 Europapokalspielen für den FC Bayern. „Der Europacup hat mich geliebt“, sagt er 1999 der WELT.
1976 und 1977 erleidet er innerhalb eines Jahres zwei Risse der rechten Achillessehne. Das ist das Ende seiner Karriere beim FCB.
- Europapokal-Tore
- 11 in 65 Spielen
- Final-Tore
- 3 (1967, 1975, 1976)
Sepp Maier — Torwart-Legende
699 Pflichtspiele — Rekordspieler des FC Bayern München, weit vor Oliver Kahn. 442 Bundesligaspiele in Serie.
Sepp Maier – Torwart-Legende: Sepp Maier ist mit 699 Pflichtspielen weit vor Oliver Kahn Rekordspieler des FC Bayern München. Für den Verein spielt Maier 17 Jahre lang von 1962 – 1979. Maier ist eine der zentralen Figuren des Bayern-Teams in den 60-er und 70-er Jahren. Maier gewinnt mit dem FCB 1974, 1975 und 1976 den Europapokal der Landesmeister und 1976 den Weltpokal.
Zuvor hat er 1967 mit dem Verein den Europapokal der Pokalsieger (1967) gewonnen. Maier wird vier Mal mit dem FCB Deutscher Meister (1969, 1972, 1973, 1974) und ebenso häufig DFB-Pokalsieger (1966, 1967, 1969, 1971). Er wird in den Jahren 1975, 1977 und 1978 zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählt und übernimmt nach Franz Beckenbauers Abgang 1977 das Amt des Mannschaftskapitäns.
Am 14. Juli 1979 wird er bei einem selbst verschuldeten Straßenverkehrsunfall schwer verletzt und muss bald darauf seine aktive Karriere als Profifußballer beenden. Maier absolviert 442 von insgesamt 473 Bundesligaspielen in Serie - bis heute Bundesligarekord.
- Pflichtspiele
- 699 (Rekord)
- BL in Serie
- 442 (Rekord)
- Fußballer des Jahres
- 1975, 1977, 1978
Udo Lattek — Titel-Udo
Deutschlands erfolgreichster Trainer — und er gewinnt Titel mit drei verschiedenen Vereinen.
Udo Lattek – Titel-Udo: Udo Lattek ist der erfolgreichste Trainer Deutschlands, wenn es nach Titeln geht. Mit dem FC Bayern München und Borussia Mönchengladbach wird er achtmal deutscher Meister. Außerdem gewinnt er mit beiden Vereinen sowie mit dem FC Barcelona jeweils einen Wettbewerb im Europapokal (Europapokal der Landesmeister, UEFA-Pokal, Europapokal der Pokalsieger).
Am 14. März 1970 übernimmt Lattek erstmals den Trainerposten beim FC Bayern. Der Legende nach soll Franz Beckenbauer, der ihn vom DFB her kennt, den Verein dazu bewogen haben. Einige Spieler haben mit Trainer Branko Zebec Probleme (mit der ruppigen Art und dessen Alkoholkonsum) und sprechen sich für Lattek aus, den sie als Assistent von Helmut Schön von der Nationalmannschaft kennen.
Die Ernennung von Lattek ist in München umstritten. 1970 ist Lattek 35 Jahre alt und hat keine Erfahrung als Vereinstrainer. Umso erstaunlicher seine Bilanz, die nach seiner zweiten Amtszeit (1983-87) gezogen wird: zwei Meister-Hattricks (1974-76) und (1985-87), der Landesmeister-Cup (1974) und der DFB-Pokal (1986).
Noch immer ist er Bayerns Rekordtrainer in der Bundesliga (299 Spiele) und weit nach seinem Tod 2015 Kult bei den Fans.
- Bayern-Spiele
- 299 (Rekord)
- Meister-Hattricks
- 1971–74, 1984–87
- Europapokale
- 3 (mit 3 Vereinen)
Konrad „Conny“ Heidkamp – Der Spielführer
Konrad „Conny“ Heidkamp – Der Spielführer: Konrad Heidkamp ist Spielführer der Mannschaft des FC Bayern München, die 1932 die erste deutsche Meisterschaft für den Klub gewinnt.
Konrad Heidkamp ist Spielführer der Mannschaft des FC Bayern München, die 1932 die erste deutsche Meisterschaft für den Klub gewinnt. Zwischen 1927 und 1930 macht er neun Länderspiele für die A-Nationalmannschaft und nimmt an Olympia 1928 in Amsterdam teil. Der in Düsseldorf geborene „Grenadier vom Rhein“ organisiert wahlweise die Defensive oder das Mittelfeld des FC Bayern.
Das Fachmagazin „Fußball“ benennt ihn zusammen mit seinen Mitspielern Sigmund Haringer und Ludwig Goldbrunner als beste Bayernspieler der Saison 1931/32. Noch 1944 steht er mit 39 Jahren auf dem Platz und ist Teil der Mannschaft, die Südbayerischer Meister wird. Heidkamp, der auch als Spielertrainer agiert, hat starken Anteil daran, dass der Verein im Krieg den Spielbetrieb aufrechterhält und nicht auseinanderfällt.