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Jupp Heynckes — Der späte Triumphator

2009 gilt er als nicht mehr vermittelbar — dann liefert er das perfekte Triple 2013.

Jupp Heynckes – Der späte Triumphator: Jupp Heynckes gilt im Jahr 2009 eigentlich als nicht mehr vermittelbar – als Trainer in der Bundesliga. Zu schlecht sind seine letzten Ergebnisse bei Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Heynckes gilt als „yesterday man“, als Mann des Kohlenstoffzeitalters, der in die neue Zeit mit Social Media Accounts und Smartphones nicht passt.

Als Uli Hoeneß im April 2009 die Nase voll hat von Jürgen Klinsmann erinnert er sich an Jupp Heynckes, der seit seinem Ausscheiden bei Borussia Mönchengladbach im Jahr 2007 arbeitslos ist. Vom 27. April 2009 bis zum Saisonende der Saison 2008/09 trainiert Heynckes den FC Bayern und macht es gut. Der Verein erreicht Platz zwei und damit die direkte Champions-League-Qualifikation.

Etwas später erinnert sich Rudi Völler, Manager bei Bayer Leverkusen, an Heynckes und verpflichtet ihn als Trainer für die Saison 2009/10. Heynckes macht es wieder gut und bleibt bis 2011. Sein Erfolg ist die Eintrittskarte für eine dritte Station beim FC Bayern. Von 2011 bis 2013 trainiert Heynckes den FCB und schafft erst das Vize-Triple (2012), dann das richtige Triple. Als Carlo Ancelotti beim FCB im Oktober 2017 gehen muss, springt „Jopi“ Heynckes aus Freundschaft und Verbundenheit zu Uli Hoeneß wieder ein.

Er wird Deutscher Meister, ein zweites Triple schafft er in der Saison 2017/18 nicht. Aber nie ist mehr Liebe zwischen einer Bundesligamannschaft und ihrem Trainer.

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