Akte FC Bayern München
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Trainer-Chaos und Mittelmäßigkeit

Das Heynckes-Versprechen und Mittelmäßigkeit

Anfang der 90er durchlebt der Rekordmeister turbulente Zeiten — Trainer, Misserfolge, fast Mittelmaß.

Anfang der 90er-Jahre durchlebt der Rekordmeister turbulente Zeiten. Zahlreiche Trainer, darunter Erich Ribbeck und Sören Lerby, versuchen sich wenig erfolgreich daran, das Team zu revitalisieren. Die Zeit nach der Entlassung Jupp Heynckes im Oktober 1991 ist eine Phase des Misserfolgs. Die Bayern sind taktisch und vom Spielerpersonal her nicht mehr auf der Höhe des Geschehens — sowohl in Europa als auch in Deutschland. Es hagelt Niederlagen, und das frühzeitige Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben gegen mittelmäßige Gegner wird nicht zur Ausnahme, sondern zeitweise zur Norm. Für kurze Zeit scheint es, als würde der FC Bayern zu einem durchschnittlichen Bundesliga-Verein werden. Und besonders viel Geld haben die Münchener damals auch nicht auf dem Festgeldkonto. Die schlechteste Saison in dieser Phase ist die Spielzeit 1991/92. Am 8. Oktober 1991 muss Heynckes nach einem schwachen Saisonstart seinen Platz auf der Bank räumen. Sein 1990 auf dem Münchner Rathausbalkon gemachtes Versprechen, er werde mit den Bayern den Europapokal gewinnen, und seine damals etwas zu verbissene Art brechen ihm das Genick.

Schon in der Vorsaison hat es nur zum Vizemeistertitel gereicht. Außerdem hat man sich im DFB-Pokal bei den Amateuren des FC Weinheim bis auf die Knochen blamiert und ist im Europapokal an Roter Stern Belgrad gescheitert. Die neue Spielzeit wird für den FC Bayern zum Super-GAU. Nach dem erneuten Pokal-Aus im eigenen Stadion gegen Zweitligist FC Homburg und einer 1:4-Heimpleite am 12. Spieltag gegen die Stuttgarter Kickers will Manager Uli Hoeneß nicht mehr an seinem Freund Heynckes festhalten. Kapitän Klaus Augenthaler hat vor der Saison seine Karriere beendet, die Leistungsträger Jürgen Kohler und Stefan Reuter sind nach Italien abgewandert. Torwart Raimond Aumann und sein Stellvertreter Sven Scheuer fallen verletzungsbedingt lange aus. Mit 36:40 Punkten schließen die Bayern die Saison mit einem miserablen Punkteschnitt auf Platz 10 ab. Bis heute hält Hoeneß die Entlassung von Heynckes für den größten Fehler seiner Managerlaufbahn.

Das Heynckes Versprechen, Trainerflops und Mittelmäßigkeit: Anfang der 90-er Jahre durchlebt der Rekordmeister turbulente Zeiten. Zahlreiche Trainer, darunter Erich Ribbeck und Sören Lerby, versuchen sich wenig erfolgreich daran, das Team zu revitalisieren. Die Zeit nach der Entlassung von Jupp Heynckes im Oktober 1991 ist eine Zeit des Misserfolges. Die Bayern sind taktisch und vom Spielerpersonal her nicht mehr auf der Höhe des Geschehens – sowohl in Europa als auch in Deutschland. Es hagelt Niederlagen und das frühzeitige Ausscheiden aus den europäischen Wettbewerben gegen maximal mittelmäßige Gegner wird nicht die Ausnahme, sondern zeitweise normal. Für eine kurze Zeit scheint es, als ob der FC Bayern ein durchschnittlicher Bundesliga-Verein werden würde. Und besonders viel Geld haben die Münchener damals auch nicht auf dem Festgeldkonto. Die schlechteste Saison in dieser Phase ist die Spielzeit 1991/92. Am 8. Oktober 1991 muss Heynckes nach einem schwachen Saisonstart seinen Platz auf der Bank räumen. Sein 1990 auf dem Münchner Rathausbalkon gemachtes Versprechen, er werde mit den Bayern den Europapokal gewinnen, und seine damals etwas zu verbissene Art brechen ihm das Genick. Schon in der Vorsaison hat es „nur” zum Vizemeistertitel gereicht. Außerdem hat man sich im DFB-Pokal bei den Amateuren des FV Weinheim bis auf die Knochen blamiert und ist im Europapokal an Roter Stern Belgrad gescheitert. Die neue Spielzeit wird für den FC Bayern zum Super-GAU. Nach dem erneuten Pokal-Aus im eigenen Stadion gegen Zweitligist FC Homburg und einer 1:4-Heimpleite am 12. Spieltag gegen die Stuttgarter Kickers will Manager Uli Hoeneß nicht mehr an seinem Freund Heynckes festhalten. Kapitän Klaus Augenthaler hat vor der Saison seine Karriere beendet, die Leistungsträger Jürgen Kohler und Stefan Reuter sind nach Italien abgewandert. Torwart Raimond Aumann und sein Stellvertreter Sven Scheuer fallen verletzungsbedingt lange aus. Mit 36:40 Punkten schließen die Bayern die Saison mit einem miserablen Punkteschnitt auf Platz 10 ab. Bis heute hält Hoeneß die Heynckes-Entlassung für den größten Fehler seiner Manager-Laufbahn.

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