Beim Wettbewerb um den schlechtesten Bayern-Trainer der letzten 30 Jahre fallen immer drei Namen: Jürgen Klinsmann, Sören Lerby und Erich Ribbeck. Wie die Bayern Ribbeck absägen — peinlich und rührend zugleich. Sir Erich folgt im März 1992 auf den Fehlgriff Sören Lerby. Kurz vor ihm werden Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge als Krisenhelfer in den Verein geholt und zu Vizepräsidenten gewählt. Erich Ribbeck spielt mit einer neu formierten Mannschaft zwar 1992/93 wieder um den Titel mit — zu mehr als dem Vizemeistertitel hinter Otto Rehhagels Werder Bremen reicht es nicht. In Erinnerung bleibt die Sargnagel-Aussage Ribbecks, nicht unbedingt Deutscher Meister werden zu müssen. Als auch im zweiten Jahr seiner Amtszeit das Team nicht richtig in die Gänge kommt und in der Hinrunde schon aus dem DFB-Pokal und dem UEFA-Cup ausscheidet, treffen sich in der Winterpause die Bayern-Granden, um zu besprechen, wie man den Sir stilvoll entsorgen könnte. Ribbeck ist allerdings direkt nach Ende der Hinrunde in den Urlaub nach Gran Canaria geflogen. Keine gute Idee. Bei der folgenden Präsidiumssitzung setzt Grummeln ob der Trainersituation ein.
Aber es gibt keine Alternative. Uli Hoeneß schlägt plötzlich Vize-Präsident Beckenbauer vor, dieser schlägt schweren Herzens ein. Der Kaiser will seinen Freund Ribbeck aber nur beerben, wenn der selbst zurücktritt. Der Legende nach fliegen kurz vor Weihnachten daraufhin zwei Vorstandsmitglieder im Privatjet nach Gran Canaria. Sir Erich bewirtet die beiden Überraschungsgäste nichtsahnend so freundlich, dass sie es nicht übers Herz bringen, ihm die Wahrheit zu sagen. Back to Munich ohne Mitteilung der Entlassung. 000 Mark Flugkosten sind futsch! Ob die Geschichte stimmt, ist nicht bewiesen. Belegt ist, dass Franz Beckenbauer Erich Ribbeck ablöst und zum zweiten Mal einspringt. Er holt in der Rückrunde genauso viele Punkte wie Erich Ribbeck in der Hinrunde. Aber mit der Lichtgestalt als Teamchef fängt die Mannschaft Herbstmeister Eintracht Frankfurt mit dem Bayern-Provokateur Klaus Toppmöller (Bye-bye Bayern) noch ein und wird einen Punkt vor dem 1. FC Kaiserslautern Meister. 000 DM) und sein Gehalt bis zum 30. 000 DM). So verabschiedet man einen Freund.
Wie entlasse ich den Sir – peinlich und rührend: Beim Wettbewerb um den schlechtesten Bayern-Trainer der letzten 30 Jahre fallen immer drei Namen: Jürgen Klinsmann, Sören Lerby und Erich Ribbeck. Wie die Bayern Ribbeck absägen – peinlich und rührend zugleich. Sir Erich folgt im März 1992 auf den Fehlgriff Sören Lerby. Kurz vor ihm werden Franz Beckenbauer und Karl-Heinz Rummenigge als Krisenhelfer in den Verein geholt und zu Vize-Präsidenten gewählt. Erich Ribbeck spielt mit einer neu formierten Mannschaft zwar 1992/93 wieder um den Titel mit – zu mehr als dem Vizemeistertitel hinter Otto Rehhagels Werder Bremen reicht es nicht. In Erinnerung bleibt die „Sargnagel-Aussage“ Ribbecks, nicht unbedingt Deutscher Meister werden zu müssen. Als auch im zweiten Jahr seiner Amtszeit das Team nicht richtig in die Gänge kommt und in der Hinrunde schon aus DFB-Pokal und UEFA-Cup ausscheidet, treffen sich in der Winterpause die Bayern-Granden, um zu besprechen, wie man den „Sir“ stilvoll „entsorgen“ könnte. Ribbeck ist allerdings direkt nach Ende der Hinrunde in den Urlaub nach Gran Canaria geflogen. Keine gute Idee. Bei der folgenden Präsidiumssitzung setzt Grummeln ob der Trainersituation ein. Aber es gibt keine Alternative. Uli Hoeneß schlägt plötzlich Vize-Präsident Beckenbauer vor, dieser schlägt schweren Herzens ein. Der Kaiser will seinen Freund Ribbeck aber nur beerben, wenn der selbst zurücktritt. Der Legende nach fliegen kurz vor Weihnachten daraufhin zwei Vorstandsmitglieder im Privatjet nach Gran Canaria. Sir Erich bewirtet die beiden Überraschungsgäste nichtsahnend so freundlich, dass sie es nicht übers Herz bringen, ihm die Wahrheit zu sagen. Back to Munich ohne Mitteilung der Entlassung. 25.000 Mark Flugkosten sind futsch! Ob die Geschichte stimmt, ist nicht bewiesen. Belegt ist, dass Franz Beckenbauer Erich Ribbeck ablöst und zum zweiten Mal einspringt. Er holt genauso viele Punkte in der Rückrunde wie Erich Ribbeck in der Hinrunde. Aber mit der „Lichtgestalt“ als Teamchef fängt die Mannschaft Herbstmeister Eintracht Frankfurt mit dem Bayern-Provokateur Klaus Toppmöller („Bye-bye Bayern“) noch ein und wird einen Punkt vor dem 1. FC Kaiserslautern Meister. Nobel: Ribbeck bekommt die volle Meisterprämie (250.000 DM) und sein Gehalt bis 30. Juni (500.000 DM). So verabschiedet man einen Freund…