Uli Hoeneß hat mit dem Sturz der Führungsetage nur indirekt zu tun, da er zur Zeit des Umbruchs an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen ist. Dennoch, Hoeneß handelt noch im Vorjahr einen Sponsorenvertrag zwischen Bayern München und Traktorenhersteller Magirus-Deutz aus seiner Heimatstadt Ulm aus. Die Gelder, so die Bedingung, dürfen ausschließlich für eine Sache verwendet werden: Den Rückkauf seines Freundes und alten Weggefährten Paul Breitner von Eintracht Braunschweig.
Hoeneß hat somit den „Revoluzzer“ zurück nach München geholt und indirekt einen Umbruch angestoßen, von dem er am Ende am meisten profitieren wird. Breitner übernimmt das sportliche Kommando unter Neu-Trainer Pal Csernai und Uli wird unmittelbar nach seinem Karriereende als Profi, wozu ihn sein kaputtes Knie zwingt, Manager.