Akte FC Bayern München
EN

Der FC Bayern und seine Widersacher

Der FC Bayern in Geldschwierigkeiten

1984 steht der FCB mit 8 Millionen DM in der Kreide.

Der FC Bayern in Geldschwierigkeiten? Das muss vor Einführung der Bundesliga gewesen sein. Bullshit!

Im Jahr 1984 steht der FCB mit 8,0 Mio. DM in der Kreide, viel Geld für damalige Verhältnisse. Der Hamburger SV hat sich gerade als dominierende Kraft im deutschen Fußball etabliert.

Da rettet der Verkauf von Karl-Heinz Rummenigge die Bayern-Bilanz. Inter Mailand zahlt rund 11,5 Millionen D-Mark für den Weltklassestürmer, womit die Bayern auf einen Schlag entschuldet sind. „Bayern-Millionen machen die Bundesliga verrückt", textet der „Kicker" etwas hysterisch.

Die Münchener legen das Mailand-Geld exzellent an. Sie verpflichten Lothar Matthäus für 2,4 Millionen DM von Borussia Mönchengladbach und Roland Wohlfarth für eine Million DM von Zweitligist MSV Duisburg, die teuersten Transfers der Saison 1984/85. Zusätzlich stoßen Norbert Eder und Ludwig Kögl für kleineres Geld zum FCB. Insgesamt investieren die Bayern für damalige Verhältnisse gewaltige vier Millionen Deutsche Mark in ihren Kader.

Mit Erfolg: Von 1985 – 1987 folgt der zweite Titel-Hattrick in der Geschichte des Vereins.

Man kann an einem Vergleich der Gehälter des aktuellen Kaders mit den ziemlich validen Schätzungen der Gehälter der ehemaligen Spieler die Gehaltsexplosion im deutschen und internationalen Fußball relativ genau ablesen. So verdient ein Fiete Arp das doppelte dessen, was Lothar Matthäus in der Saison 1999/00 beim FC Bayern verdient haben soll. Und er streicht ungefähr das gleiche ein wie Oliver Kahn in der Saison 2007/08.

Auch in der Akte-Welt

Gleiches Kapitel · andere Klubs