Versagt beim Penalty Shoot-Out – Die Gram beim Finale dahoam, 2012. Gegen Amateure im DFB-Pokal rauszufliegen ist peinlich. Gegen Engländer im eigenen Stadion das Champions League-Finale im Elfmeterschießen zu versemmeln, das ist megapeinlich. Wobei die größere Peinlichkeit darin besteht, dass es überhaupt zum Shootout kommt, denn an diesem 19. Mai 2012 spielt nur eine Mannschaft: der FC Bayern, der durch Thomas Müller kurz vor Schluss in Führung geht und diese durch Didier Drogbas Kopfballtor nach einer Ecke wieder hergibt.
Schon in der Verlängerung üben sie dann Elfmeterverschießen, Arjen Robben vergibt den „Matchball“ und scheitert an Petr Cech. Böse Vorboten. Im Elfmeterschießen sind sie wieder im Vorteil, obwohl es an Schützen mangelt und sogar Manuel Neuer schießen muss (und trifft).
Ivica Olic und ganz zuletzt Bastian Schweinsteiger vergeben und stürzen den Verein tagelang in tiefste Tristesse. Das fatale „Finale dahoam“ krönt die Seuchensaison 2011/12. Denn auch in der Bundesliga und im DFB-Pokal reicht es nur zum zweiten Platz. Es ist die Initialzündung für die bis August 2019 anhaltende Dominanz der Bayern über den deutschen Fußball.
So was wollen sie nicht mehr erleben und deshalb holen sie Matthias Sammer (als Sportdirektor).
Wenigste Tore: 1994/95 und 2006/07 erzielt der FCB nur jeweils 55 Tore (in 34 Spielen).