Akte FC Bayern München
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Kriminelle und schmutzige Deals

Der Kaiser, die Bayern, die WM und die Deals mit den Scheichs

Verdächtige Zahlungen und bizarre Freundschaftsspiele in Malta, Thailand und Tunesien rund um die WM-Vergabe 2006.

Amigo-Deals sind in Bayern nicht selten und auch dem FC Bayern nicht fremd. Hierbei geht es insbesondere um verdächtige Zahlungen und bizarre Freundschaftsspiele — in Malta, Thailand und Tunesien. Zwar bestreitet Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, dass der Verein im Jahr 2000 (als die WM vergeben wurde) ausgerechnet in den Ländern zu Freundschaftsspielen antritt, aus denen Mitglieder des Vorstands beim Internationalen Fußball-Verband kommen, die am Ende genau über die Zuteilung des Turniers entscheiden.

Und das zu Preisen, die marktunüblich sind. Maltesische Ermittler interessieren sich für einen ganz speziellen Vertrag, der kurz vor der WM-Vergabe im Privathaus des damaligen Verbandspräsidenten Maltas, Joe Mifsud, unterschrieben wurde. Der lukrative TV-Kontrakt mit der Schweizer TV-Rechte-Agentur CWL bringt dem Verband ordentlich Geld ein.

Es geht um die Fernsehrechte für das Freundschaftsspiel zwischen Malta und den Bayern 2001. Angeblich fließen 250.000 Dollar in die Kassen des Fußballverbandes von Malta. Hintergründe blieben weitgehend unbekannt, der Vorwurf wurde nie unstreitig bewiesen. Seit 2015 steht Beckenbauer im Mittelpunkt internationaler Ermittlungen.

Das Geheimnis um die 6,7 Millionen Euro hat auch er bis zu seinem Tod nicht aufgeklärt.

Der Kaiser, die Bayern, die WM und die Deals mit den Scheichs: Amigo-Deals sind in Bayern nicht selten und auch dem FC Bayern nicht fremd. Im Skandal um die Vergabe der WM 2006 könnte deshalb auch der FC Bayern noch in Bedrängnis geraten. Hierbei geht es insbesondere um verdächtige Zahlungen und bizarre Freundschaftsspiele – in Malta, Thailand und Tunesien. Zwar bestreitet Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, dass der Verein im Jahr 2000 (als die WM vergeben wurde) ausgerechnet in den Ländern zu Freundschaftsspielen antritt, aus denen Mitglieder des Vorstandes beim Internationalen Fußball-Verbandes kommen, die am Ende genau über die Zuteilung des Turniers entscheiden. Und das zu Preisen, die marktunüblich sind. Maltesische Ermittler interessiert ein ganz spezieller Vertrag, der kurz vor der WM-Vergabe im Privathaus des damaligen Verbandspräsidenten Maltas, Joe Mifsud, unterschrieben wird. Der lukrative TV-Kontrakt mit der Schweizer TV-Rechte-Agentur CWL bringt dem Verband ordentlich Geld 4. Es geht um die Fernsehrechte für das Freundschaftsspiel zwischen Malta und den Bayern 2001. Angeblich fließen 250.000 Dollar in die Kassen des Fußballverbandes von Malta. Hintergründe sind bisher unbekannt, der Vorwurf ist nicht bewiesen.

Der Kaiser unter Korruptionsverdacht — WM 2006
Der Kaiser unter Korruptionsverdacht. Die WM 2006 ist Gegenstand umfangreicher Ermittlungen. Foto: Imago Images