Akte FC Bayern München
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Lover Aufstieg zur Nummer 1 (1980–2012)

Doubles 2005 und 2006 — Die Ära Magath

Zwei Doubles in Folge — zuvor keinem Verein und keinem Trainer gelungen.

Double 2005 und 2006, die Ära Magath: 2004/05 übernimmt der Schleifer Felix Magath von Ottmar Hitzfeld die Bayern-Mannschaft, die ihren 2002/03 (16 Punkte Vorsprung) souverän gewonnenen Titel 2004 an Werder Bremen verloren hat. Magath holt auf Anhieb das Double, was vor ihm nur Branko Zebec (1969) gelungen ist. Der schärfste Verfolger, Schalke, nach einem 1:0 gegen Bayern am 25. Spieltag noch Erster, bricht ein und wird um 14 Punkte distanziert, weil Bayern die letzten neun Spiele gewinnt.

Die Meisterschaft wird schon am 31. Spieltag (4:0 in 1. FC Kaiserslautern) eingefahren. Auch im Pokalfinale wird Schalke besiegt (2:1). 2005/06 wiederholt Magaths Team das Kunststück: Der FC Bayern steht mit Ausnahme des ersten und des neunten Spieltages auf dem ersten Tabellenplatz und sichert sich am vorletzten Spieltag den Meistertitel – kurioserweise wieder auf dem Betzenberg (1:1).

Die Bayern haben fünf Punkte Vorsprung auf Werder Bremen. Im Pokalfinale quält sich das Team von „Quälix“ zu einem 1:0 gegen Eintracht Frankfurt. Magaths Kredit reicht trotzdem nur sieben Monate, auf Platz vier wird er am 30. Januar 2007 entlassen.

Ottmar Hitzfeld kommt zurück und wird 2008 ein fünftes und letztes Mal Meister.

Der Kaiser unter Korruptionsverdacht. Die WM 2006 ist Gegenstand umfangreicher Ermittlungen. Foto: Imago Images/Sven Simon
Der Kaiser unter Korruptionsverdacht. Die WM 2006 ist Gegenstand umfangreicher Ermittlungen. Foto: Imago Images/Sven Simon