Felix Magath – Rache ist süß: Bundesliga 2009. Bittere Niederlagen gibt es nicht nur in Europa, sondern auch in der Bundesliga. Und Ex-Trainer, die sich „rächen“. Felix Magath ist ein Paradebeispiel.
Aufgrund seiner Erfolge als Trainer beim VfB Stuttgart wird der FC Bayern auf Magath aufmerksam und verpflichtet „Quälix“ zur Saison 2004/05 als Trainer. Das Engagement beim Rekordmeister dauert vom 1. Juli 2004 bis zum 31. Januar 2007 - In dieser Zeit wird Magath mit den Bayern sowohl in der Saison 2004/05 als auch 2005/06 Deutscher Meister und gewinnt jeweils auch den DFB-Pokal. Zwei Doubles in Folge sind zuvor noch keinem Verein oder Trainer gelungen.
Als die Bayern nach der WM 2006 und dem Abgang von Michael Ballack nicht an die Leistungen der Vorjahre anknüpfen können, wird Magath am 31. Januar 2007 nach einem 0:0 gegen den VfL Bochum entsorgt und durch seinen Vorgänger Ottmar Hitzfeld ersetzt. Am 15. Juni 2007, knapp zwei Monate vor dem Beginn der Saison 2007/08, wird Magath neuer Geschäftsführer und Trainer beim VfL Wolfsburg. Er verpflichtet weitgehend unbekannte Spieler wie den Brasilianer Grafite oder den Bosnier Edin Džeko.
In der Saison 2007/08 schafft das Team den UEFA-Cup und 2008/09 gewinnt der VfL Wolfsburg die Deutsche Meisterschaft. Dabei „schreddern“ sie im Frühjahr 2009 den FC Bayern zu Hause mit 5:1. Rache ist süß.