Besonders berühmt ist ein 4:7... Die überraschendste Wende in einem Bundesligaspiel gegen den FC Bayern. Am 20. Oktober 1973 liegt der 1. FC Kaiserslautern gegen die Bayern zur Halbzeit mit 1:3 hinten, in der 57. Minute erhöhen die Münchener auf 4:1. Fait accompli – denken alle Zuschauer, die ersten gehen nach Hause.
Doch das Spiel kippt noch einmal. 7:4 für die Pfälzer steht es nach 90 Minuten! Sechs Tore gegen den FC Bayern in 33 Minuten – eine grandiose Leistung der „Roten Teufel“.
Wegen seines spektakulären Verlaufs wird diese Partie von den Lesern der „Sport Bild“ 2013 zur besten in 50 Jahren Bundesliga gekürt, sicherlich auch mit den Stimmen zahlreicher Bayern-Hater. Die Statistik: 1. FC Kaiserslautern – Bayern München 7:4 (1:3), 12. Spieltag, 20.10.1973, 15:30 Uhr; 1. FC Kaiserslautern: Elting, Ackermann, Bitz, E. Diehl, F.
Fuchs, Huber, Laumen, Pirrung, Sandberg, Schwager, K. Toppmöller. München: Maier, Beckenbauer, Dürnberger, Gersdorff, Hansen, Hoeneß, Hoffmann, Müller, Roth, Schwarzenbeck, Zobel.
Tore: 0:1 Gersdorff (3.), 0:2 Gersdorff (12.), 0:3 Müller (36.), 1:3 Pirrung (43.), 1:4 Müller (57.), 2:4 K. Toppmöller (58.), 3:4 Pirrung (61.), 4:4 Pirrung (73.), 5:4 E. Diehl (84.), 6:4 Laumen (87.), 7:4 Laumen (89.).
Schiedsrichter: Horst Bonacker Bergheim), Zuschauer: 34000, Kartenstatistik: Gelb: Bitz – Gersdorff, Rot: Gersdorff (76.).